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Verbände

Kontakt

Alexandra Brylok
Referentin
Soziales und Projekte

Tel.: 0351 8070151
Mobil.: 0171 8670121
Fax: 0351 8070159
E-Mail: brylok@vswg.de


Peter Buchmann
Fachausschuss-
vorsitzender Altenhilfe
der Liga der Freien
Wohlfahrtspflege Sachsen

Tel.: 034205 2014-380
Fax: 0351 847045-40
E-Mail: peter.buchmann
@awo-sachsen.de

Fachkongress "Zuhause in Sachsen – selbstbestimmt statt einquartiert"

Gemeinsame Strategien zum Wohnen und Leben von Wohnungswirtschaft und Freier Wohlfahrtspflege im Freistaat Sachsen

2./3. April 2014 in Radebeul

Die Tatsache, dass viele Menschen selbstbestimmt leben und wohnen möchten, ist kein Geheimnis. Verschiedene Wohn- und Versorgungsformen werden gleichberechtigt benötigt, um die kommenden Herausforderungen, wie Altersarmut, Pflegepersonalverknappung, Wegbruch informeller Hilfestrukturen uvm. bewältigen zu können.

Vor diesem Hintergrund spielt das Quartier eine wesentliche Rolle, um Lösungsansätze in Kooperation unterschiedlicher Akteure zu entwickeln und zu fördern. Dies bietet Potenziale, aber auch Problemlagen vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse sowie künftiger Herausforderungen.

Deshalb sind insbesondere Wohnungs- und Sozialwirtschaft, Politik und Kommunen gefordert, gemeinsam verzahnte Strukturen zu schaffen, die dem sich verändernden Bedarf entsprechen und in regionalen Netzwerken die Lebensqualität der Menschen vor Ort bis ins hohe Alter sichern.

Der gemeinsame Fachkongress der sächsischen Wohnungswirtschaft und der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen soll eine NETWORKING-Plattform bieten, um praxisnahe Informationen zum selbstbestimmten Wohnen bereitzustellen und Akteure miteinander zu vernetzen.

Ziel ist die Schaffung von mehr Lebensqualität und Gesundheit in den Regionen und Quartieren Sachsens durch eine gesicherte Versorgung der Bevölkerung mit medizinischen, pflegerischen, präventiven und sozialen Dienstleistungen sowie entsprechender baulicher Gestaltungsmöglichkeiten.

Freuen Sie sich mit uns auf eine ergebnisreiche Tagung und anregende Diskussionen. Herzlich willkommen!


Einladung

 

 

Die Teilnehmerliste und die Tagungsunterlagen können bei Bedarf unter kretschmer(at)vswg.de angefordert werden.

Schwerpunkte der Stadtentwicklung
Michael Köppl

Quartiersentwicklung - eine Herausforderung für Akteure im Quartier
Ursula Kremer-Preiß

Workshop 2 - Seniorenzentren in Stadt und Land - Quartierskonzepte praktisch umgesetzt
Bärbel Schuster

Workshop 1 - Die Vielfalt der Möglichkeiten - Förderungen im Detail
Matthias Steindorf, Alexandra Brylok, Atoinette Steinhäuser

Workshop 2 - Seniorenzentren in Stadt und Land - Quartierskonzepte praktisch umgesetzt
Marion Zimmermann

Unterstützt selbstbestimmt wohnen - die Vielfalt der Sozialleistungen und Förderungen
Matthias Steindorf

Workshop 2 - Seniorenzentren in Stadt und Land - Quartierskonzepte praktisch umgesetzt
Steffi Schrader

Workshop 2 - Seniorenzentren in Stadt und Land - Quartierskonzepte praktisch umgesetzt
Ulrich Grundmann

Selbstbestimmt Wohnen - was brauchen Seniorinnen und Senioren
Prof. Dr. Michael Voigt

Alt werden im angestammten Wohnquartier
Klaus-W. Pawletko

Technik als Mittel zum Zweck
Günther Ohland


Tagung "Architektur für Menschen mit Demenz"

22. Mai 2014

In Pflegeeinrichtungen, in ambulant betreuten Wohnformen wie auch im eigenen Zuhause – die Anzahl an Menschen mit Demenz wächst. Wie gut das Leben mit einer Demenz gelingen kann, wird auch maßgeblich durch die architektonische Gestaltung des räumlichen Umfelds bestimmt. Auf der Tagung „Architektur für Menschen mit Demenz“, die zusammen vom VSWG und der TU Dresden am 22. Mai 2014 in der JohannStadthalle Dresden ausgerichtet wurde, stellten internationale Referenten aus Belgien, Niederlande, Großbritannien und Deutschland neueste Erkenntnisse aus der Forschung vor.

Die Mehrheit älterer Menschen will so lange wie möglich selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen. Diese Wohnform soll jedoch an die persönlichen Lebensumstände angepasst sein und Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau sozialer Kontakte und helfender Dienstleistungen beinhalten, auch bei beginnender Demenz. Die Sicherstellung einer möglichst selbstständigen Lebens- und Haushaltsführung älterer, pflegebedürftiger oder behinderter Menschen stellt also eine der zentralen gesundheits- und sozialpolitischen Herausforderungen unserer Gegenwart dar. Nur durch eine ganzheitliche Betrachtung des Themas wird es unter den Bedingungen des demografischen Wandels auch zukünftig gelingen, wirtschaftliche Konzepte zu generieren, die eine entsprechende Versorgung der Menschen mit Demenz gewährleisten.

Die Teilnehmerliste und die Tagungsunterlagen können bei Bedarf unter kretschmer(at)vswg.de angefordert werden.

Gestaltung einer demenzfreundlichen Umwelt: Eine Einführung
Patrick Verhaest

 

 

Planungsanforderungen an Räume für Menschen mit Demenz
Dr. Gesine Marquardt

Demenzfreundliche Gestaltung von Pflegeeinrichtungen
Prof. June Andrews

AIDA: Architektur im Dialog mit dem Nutzer
Iris Van Steenwinkel und Prof. Ann Heylighen

Pflegeheimarchitektur in Belgien
Patrick Verhaest

Gestaltung von Gärten und Freibereichen
Dr. Garuth Chalfont

Erprobung von Technologien in einer Musterwohnung
Dr. ir. Joost van Hoof